Im Rahmen des Fitnessprogramms „Starke Zentren“ starten die Stadtmacher gemeinsam mit Stadt + Handel eine große Online-Umfrage zur Coburger Innenstadt.

Das Stadtmacher Projektteam möchte Stadt gemeinsam machen. Um den aktiven Coburger Innenstadtakteur:innen über bereits umgesetzte Projekte und geplante Umsetzungsideen zu informieren, lädt das Team aktuell Engagierte von Vereinen und Fraktionen zum Stadtmachergespräch ein. Dabei steht der Austausch über konkrete Ideen und Visionen für die Entwicklung der Coburger Innenstadt im Mittelpunkt. Die Stadtmacher wollen Schnittstellen und Kooperationsmöglichkeiten ausloten sowie Kritikpunkte, Bedarfe und Wünsche aufspüren.  Die Erfahrungen und Einschätzungen der engagierten Bürger:innen geben wertvolle Impulse für die Arbeit der Stadtmacher. Drei Gespräche fanden bereits im Stadtmacher Büro der Projektgruppe, im Sanierungsobjekt Steinweg 37, statt. Zu Gast waren Mitglieder von PRO Coburg e.V. sowie die Vereine Stadtbild Coburg e.V.  und Altstadtfreunde Coburg e.V.  In den kommenden Wochen folgen weitere Treffen, unter anderem mit dem Hochschulprojekt Creapolis und der SPD.

Bildquelle: Stadtbild Coburg e.V.

Die Coburger Stadtmacher und das AWO Mehr Generationen Haus (MGH) im Oberen Bürglaß haben sich bei der Kulmbacher Adalbert-Raps-Stiftung als Rikschastandort beworben.

Mit der Förderausschreibung „Rikschas für Oberfranken“ möchte die Adalbert-Raps-Stiftung die gesellschaftliche Teilhabe in Oberfranken durch ein Mobilitätsangebot stärken. Mobilitätseingeschränkte Bürger:innen besuchen gemeinsam mit ehrenamtlichen Rikschafahrer:innen zentrale Orte in der Innenstadt und in den nahegelegenen Erholungsgebieten. Senior:innen, Menschen mit Behinderung oder Personen mit sonstiger Mobilitätseinschränkung nehmen mit einer Rikscha-Fahrt am gesellschaftlichen Leben teil – zum Beispiel durch einen Besuch beim Wochenmarkt, einer Fahrt zur Eisdiele oder einer Tour zum Goldbergsee.

Die Stiftung stellt pro oberfränkischem Landkreis und kreisfreier Stadt eine Rikscha zur Verfügung. Insgesamt können maximal 13 oberfränkische Rikscha-Standorte gefördert werden. Im September startet die Auswahlphase der Stiftung und bereits im Herbst 2021 würde die Förderpartnerschaft beginnen. Zunächst werden die Rikschastandorte durch Workshops und Schulungen verstetigt.

Für Coburg wäre der Erhalt einer Rikscha ein großer Mehrwert: Denn Rikscha-Fahrer:in und Mitfahrer:in sind mitten im Coburger Alltagsgeschehen, sie haben Kontakte zur Öffentlichkeit und atmen durch an der frischen Luft. Im Mittelpunkt steht für die Projektgruppe Stadtmacher und fürs AWO MGH, dass die Mitfahrer:innen eine hohe Lebensqualität haben. Das bedeutet, dass sie in Würde und selbstbestimmt leben, wenn sie mit der Rikscha unterwegs sind. Die Rikscha würde sowohl das Wohlbefinden der Nutzer:innen als auch die Atmosphäre in der Stadt bereichern.

Bei der Rikscha-Nutzung vereinen sich neben der aktiven sozialen Teilnahme und der gesunden Lebensweise in der Natur auch die nachhaltige Fortbewegung. Das Rikscha-Duo bewegt sich umweltbewusst fort. Ein wichtiger Aspekt, denn das Thema Fahrradfreundlichkeit nimmt dank des Engagements des Vereins ADFC in Coburg an Bedeutung zu, findet politisch mehr Gehör und jüngst wurde im aktuellen Sanierungsgebiet II/VII in der Steinwegvorstadt das Fahrradparkhaus eröffnet.

Das AWO Mehr Generationen Haus und die Projektgruppe Stadtmacher möchten als Rikschastandort darüber hinaus die Ehrenamtsstruktur in Coburg stärken. Freiwillige Helfer:innen sollen in ihrem Engagement ermutigt werden und mit der neuen Rikscha die notwendige Ausstattung für einen Ausflug zu zweit erhalten.

 

Bildquelle: Adalbert-Raps-Stiftung, Michael Wagner Einrichtungsleiter Seniorenzentrum Katharina von Bora in Litzendorf mit Bewohnerin

Das Landestheater Coburg lädt die Coburger:innen dazu ein ihnen in die nächste Spielzeit zu folgen. An mehreren Standorten verteilt in der Coburger Innenstadt, in den Schaufenstern leerstehender Läden, präsentiert sich das Theater mit dem anstehenden Programm, mit welchem sie sich nach der Sommerpause im Oktober zurück melden. Gemeinsam mit dem Coburger Designforum Oberfranken e.V. (CDO) wurde die Fenstergestaltung graphisch umgesetzt. Die Leerstandsbespielung reiht sich ein ins bewährte Projekt Design findet Stadt, mit welchem das CDO das Schaffen wechselnder Designer:innen und Akteur:innen im Innenstadtraum platziert. Mit dabei ist das Schlick-Gebäude im Steinweg 29, welches im Rahmen des Projekts „Mehrgenerationenwohnen“ von der WSCO als Sanierungstreuhänder in den kommenden Jahren saniert und weiterentwickelt wird. Auch im früheren Gemüsekiosk an der Mohrenbrücke zeigt das Landestheater Flagge, weitere Kunst-Schaufenster sollen folgen.

Zur Entdeckungsreise durch die kommende Saison laden ausdrucksstarke Schwarzweiß-Portraits der Künstler:innen ein, die Annemone Taake für das neue Spielzeitheft geschaffen hat. Die Heidelberger Fotografin wählte teils verwunschene Theaterwinkel für die Shootings und bietet damit originelle Blicke hinter die Kulissen. Um Hochglanzästhetik geht es ihr nicht, sondern um authentische Atmosphäre: „Ich nutzte kein Fotoshop. Ich mag keine Kompromisse“, erklärt die Fotokünstlerin.

Die ehemalige Metzgerei im Steinweg 29, die temporär als Sanierungswerkstatt der WSCO genutzt wird, hat sich in den vergangenen Jahren zur Experimentierfläche des Landestheaters entwickelt. Spannende szenische und musikalische Eigenprojekte von Künstlerinnen und Künstlern in stilvoll-morbidem Ambiente gingen über die Bühne – bis der Lockdown 2020 diese Kultur-Nische stilllegte. Mit der Präsentation im Schlick 29 setzt das Landestheater ein hoffnungsvolles Zeichen: „Wir wollen hier wieder spielen!“, betont Intendant Bernhard F. Loges.

Gedankengänge und wohltuende Erlebnisse sind geteilt noch viel mehr wert. Die Projektgruppe „Stadtmacher“ und das Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“ wollen Glücksmomente, persönliche Kraftschöpfer und eigene Durchhalterezepte, die Coburger:innen während des Lockdowns Freude geschenkt haben, sichtbar machen. Für uns alle ist die momentane Situation eine große Herausforderung und jeder von uns kann gerade jetzt etwas Freude gut gebrauchen. Denn es sind oft die kleinen Dinge im Leben, die das Leben schöner machen und uns ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Die beiden städtischen Akteurinnen rufen Sie dazu auf Ihre Freude, die Ihnen diese außergewöhnliche Zeit erleichtert hat, mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Coburg zu teilen. Egal ob kleine Glücksmomente, wohltuende Erlebnisse, eigene Durchhalterezepte oder persönliche Kraftschöpfer: Machen Sie Ihre Freude sichtbar und teilen Sie diese mit Ihren Mitmenschen. Schreiben, Malen, Dichten, Basteln, Fotografieren und vieles mehr ist erlaubt: Seien Sie kreativ!

Die eingereichten Beiträge werden im Sommer und Herbst 2021 an verschiedenen Stationen in der Coburger Innenstadt zu entdecken sein, zum Beispiel an Bäumen, Mauern und in Beeten. Am Albertsplatz, am Marktplatz, in der Spitalgasse, im Steinweg und am Theaterplatz sind Standorte vorgesehen. Das Gebiet erstreckt sich von der Ketschenvorstadt, dem jüngst fertiggestellten Sanierungsgebiet VI, bis zum aktuellen Sanierungsgebiet II/VII in der nördlichen Innenstadt. Je mehr Ideen geteilt werden, desto mehr Standorte kommen hinzu. Die Stadtmacher und das Bündnis „Coburg – die Familienstadt & Demografie“ sind überzeugt, dass die Coburger:innen tolle Geschichten zu erzählen haben, die unsere Stadt noch einzigartiger machen.

„Wir freuen uns auf Anekdoten, Gedichte, Kunstwerke, Bilder und sonstige Beiträgen von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senior:innen.“ Betonen die beiden Initiatorinnen Bianca Haischberger, Leiterin des Bündnisses „Coburg – Die Familienstadt & Demografie“ und Hanna Rancke von der Projektgruppe Stadtmacher.

 

Die persönlichen Beiträge bitte per Post mit dem Betreff „Freude schenken“ an die Stadt Coburg, Bündnis „Coburg – Die Familienstadt“,  Markt 1, 96450 Coburg oder an die Projektgruppe „Stadtmacher“, Wohnbau Stadt Coburg GmbH, Mauer 12, 96450 Coburg, schicken.

Rückfragen dürfen gerne an familie@coburg.de, 09561/89-3010 oder stadtmacher@coburg.de, 09561/877-161 gerichtet werden.

Auf der Website der Stadt Coburg stehen die Details zur Mitmach-Aktion zum Nachlesen: www.coburg.de/freude-schenken. Dies ist der Flyer zur Aktion.

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