Im hinteren Teil des Stadtmacher Büros, dem sog. Backoffice, sind kürzlich eine Gruppe Studierender eingezogen. Zusammen mit den Stadtmachern und der Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V. wird die Fläche im Steinweg 37 kooperativ genutzt.

Die Entwicklung des öffentlichen Raumes und der Einkaufsflächen, neue Nutzungsarten sowie die Transformation der Handelsbranche – all diese Themen umtreiben derzeit viele deutsche Städte. Der 12. Münchner Handelsimmobilientag (12. M’HIT) mit dem Titel „Transformation auf Stadt- und Objektebene – Wie kann der Branchenmix neu gestaltet werden?“ am 19. Oktober 2021 hat Antworten auf bestehende Herausforderungen gegeben. Rund zwanzig Referenten waren vertreten – darunter Hanna Rancke von den Coburger Stadtmachern als Impulsgeberin für die Innenstadtentwicklung.

Die Zwischenzeit-Fläche im Steinweg 25 öffnet wieder seine Türen. Am Freitag, den 08.10.2021 ab 18:00 Uhr feiert der Kunstverein Treffpunkt Bunte Palette e.V. die Wiedereröffnung des kleinen Kunstladens. Werke verschiedener Künstler:innen werden im Schaufenster und in den Innenräumen gezeigt. Unter dem Motto „Das Leben ist so bunt, wie wir es uns ausmalen“ lädt Monica Güdokeit, Vereinsvorsitzende, zur Eröffnungsveranstaltung zu einem Glas Sekt ein.

Mit verschiedenen Aktionen engagieret sich der Verein unter anderem durch:

  • die Aktion Gute Fee -Für ein familienfreundliches Coburg
  • die Beutelbaum-Aktion – Für Umwelt und Klimaschutz
  • ein Mietregal für Kunsthandwerke – Sie mieten einen Platz und die Bunte Palette verkauft.

Die Bunte Palette e.V. steht für für Nachhaltigkeit, Umwelt und Soziales. Die Engagierten sind kreativ und machen aus Altem Neues. Sie bieten kreative Geschenkartikel und auf Terminanfrage auch Workshops zu den genannten Themen an.

Die Öffnungszeiten im Steinweg 25 werden noch bekannt gegeben, kommen Sie gerne auch nach telefonischer Vereinbarung vorbei.

Aktuell ist zusätzlich das kleine Atelier des Vereins in der Judengasse 38 in Coburg geöffnet. Mi. und Fr. 14:00 – 18:00 Uhr und Sa. 10:00 -18:00 Uhr.

Der Verein freut sich auf Ihren Besuch!

Das Landestheater Coburg lädt die Coburger:innen dazu ein ihnen in die nächste Spielzeit zu folgen. An mehreren Standorten verteilt in der Coburger Innenstadt, in den Schaufenstern leerstehender Läden, präsentiert sich das Theater mit dem anstehenden Programm, mit welchem sie sich nach der Sommerpause im Oktober zurück melden. Gemeinsam mit dem Coburger Designforum Oberfranken e.V. (CDO) wurde die Fenstergestaltung graphisch umgesetzt. Die Leerstandsbespielung reiht sich ein ins bewährte Projekt Design findet Stadt, mit welchem das CDO das Schaffen wechselnder Designer:innen und Akteur:innen im Innenstadtraum platziert. Mit dabei ist das Schlick-Gebäude im Steinweg 29, welches im Rahmen des Projekts „Mehrgenerationenwohnen“ von der WSCO als Sanierungstreuhänder in den kommenden Jahren saniert und weiterentwickelt wird. Auch im früheren Gemüsekiosk an der Mohrenbrücke zeigt das Landestheater Flagge, weitere Kunst-Schaufenster sollen folgen.

Zur Entdeckungsreise durch die kommende Saison laden ausdrucksstarke Schwarzweiß-Portraits der Künstler:innen ein, die Annemone Taake für das neue Spielzeitheft geschaffen hat. Die Heidelberger Fotografin wählte teils verwunschene Theaterwinkel für die Shootings und bietet damit originelle Blicke hinter die Kulissen. Um Hochglanzästhetik geht es ihr nicht, sondern um authentische Atmosphäre: „Ich nutzte kein Fotoshop. Ich mag keine Kompromisse“, erklärt die Fotokünstlerin.

Die ehemalige Metzgerei im Steinweg 29, die temporär als Sanierungswerkstatt der WSCO genutzt wird, hat sich in den vergangenen Jahren zur Experimentierfläche des Landestheaters entwickelt. Spannende szenische und musikalische Eigenprojekte von Künstlerinnen und Künstlern in stilvoll-morbidem Ambiente gingen über die Bühne – bis der Lockdown 2020 diese Kultur-Nische stilllegte. Mit der Präsentation im Schlick 29 setzt das Landestheater ein hoffnungsvolles Zeichen: „Wir wollen hier wieder spielen!“, betont Intendant Bernhard F. Loges.

Die Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V. ist im Juli unterwegs auf Spurensuche nach verwahrlosten Orten des GRAUens in Coburg. Mit dem Kunstprojekt #Freiräumen schafft der Verein ein Angebot aus Theaterspiel und Malerei für Kinder und Jugendliche. Ausgangspunkt und Basisstation ist das Stadtmacher-Büro.

Zwei Studentinnen des Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Coburg haben sich einen Leerstand im Lohgraben als Kreativraum angeeignet.