Wie die Projektgruppe Stadtmacher, bestehend aus WSCO, Wifög und Citymanagement, mit Kreativität gegen die Leerstände gegensteuert, wurde in einem Bayern 2 Radiobeitrag geschildert.

Im hinteren Teil des Stadtmacher Büros, dem sog. Backoffice, sind kürzlich eine Gruppe Studierender eingezogen. Zusammen mit den Stadtmachern und der Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V. wird die Fläche im Steinweg 37 kooperativ genutzt.

Die Entwicklung des öffentlichen Raumes und der Einkaufsflächen, neue Nutzungsarten sowie die Transformation der Handelsbranche – all diese Themen umtreiben derzeit viele deutsche Städte. Der 12. Münchner Handelsimmobilientag (12. M’HIT) mit dem Titel „Transformation auf Stadt- und Objektebene – Wie kann der Branchenmix neu gestaltet werden?“ am 19. Oktober 2021 hat Antworten auf bestehende Herausforderungen gegeben. Rund zwanzig Referenten waren vertreten – darunter Hanna Rancke von den Coburger Stadtmachern als Impulsgeberin für die Innenstadtentwicklung.

Die Jugendkunstschule Regenbogentanz e.V. ist im Juli unterwegs auf Spurensuche nach verwahrlosten Orten des GRAUens in Coburg. Mit dem Kunstprojekt #Freiräumen schafft der Verein ein Angebot aus Theaterspiel und Malerei für Kinder und Jugendliche. Ausgangspunkt und Basisstation ist das Stadtmacher-Büro.

Zwei Studentinnen des Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Coburg haben sich einen Leerstand im Lohgraben als Kreativraum angeeignet.

Der Andrang war groß bei der Eröffnung des „Umsonstladens“ im Steinweg 21. Schon Wochen vorher erregte der kleine Laden bei den Coburger Bürgern in den sozialen Medien und auch vor Ort große Aufmerksamkeit. Betreiber des Ladens ist „Transition Coburg e.V.“ Der Verein wurde zwar offiziell neu gegründet, die Gruppe hat aber vorher bereits viele Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit umsetzen können. Ein Warentauschtag, der Verleih eines Lastenfahrrads und Foodsharing-Aktionen sind Beispiele für die bereits zahlreichen Projekte des Vereins. Herzstück des Ladens ist das „Tauschregal“ für gut erhaltene Dinge. Der Verein sieht den Laden aber vor allem auch als Anlauf- und Informationsstelle für alle Akteure der Nachhaltigkeit in Coburg.